20.06.2010, 21:33 Uhr
Kreisvereinigungen Göttingen, Eichsfeld und Werra-Meißner gründen Dreier-Partnerschaft
Die Kreisvereinigungen der CDU Göttingen, Eichsfeld (Thüringen) und Werra- Meißner (Hessen) haben am Freitag den 18. Juni 2010 in Wanfried (Kreis Eschwege)  eine Dreierpartnerschaft gegründet und dies durch eine gemeinsame Urkunde besiegelt. In dieser Urkunde heißt es u.a. : „Auf der Grundlage des christlichen Verständnisses vom Menschen und seiner unantastbaren Würde von der Geburt bis zum Tod  wollen sich die  drei Partner bei ihrer Arbeit für eine menschliche und generationsgerechte Gesellschaft in allen Bereichen der Politik gegenseitig  bei ihrer Arbeit unterstützen, über ihre Tätigkeiten im politischen und gesellschaftlichen Bereich informieren und  die Menschen in ihren Regionen einander näher bringen.“ Unterschrieben wurde die Urkunde von  Harald Siebigteroth (stv. Vors. Eichsfeld) Anita Krüger (Vors. Werra-Meißner) und Gerhard Winter (Vors. Göttingen)


In seiner Laudatio zu diesem Dreierbund betonte Gerhard Winter, Vorsitzender der Kreisvereinigung Göttingen und stv. Landesvorsitzender der Senioren-Union Niedersachsen, dass die  bereits seit einigen Jahren bestehende Partnerschaft zwischen den Vereinigungen Göttingen und Eichsfeld durch die Dritte im Bunde sicherlich noch erfolgreicher werde.

Die drei Partner wollen künftig am 3. Oktober und am 17. Juni, dem jetzigen und dem ehemaligen Nationalfeiertag, gemeinsame Veranstaltungen durchführen. Beide Gedenktage seien Tage des stillen Gedenkens an die Menschen, die ihr Streben nach Freiheit mit dem Leben bezahlten.

Winter dazu ausführlich und ausdrücklich:“ Ich erwähne diese beiden Gedenktage und deren Opfer ausdrücklich, weil ich davon überzeugt bin, dass wir  –  insbesondere die Vereinigungen der Senioren-Union der CDU – die Erinnerung an diese schrecklich Zeit wach halten müssen, damit die heutige Jugend aus diesen Erfahrungen unserer Generation für die Zukunft lernt.
So etwas darf in Deutschland und Europa nie wieder passieren. Aber: Die Täter dieses menschenverachtenden Regimes sind immer noch  unter uns.
Sie  sind als Vertreter der Partei DIE LINKE, der Nachfolgepartei der SED  in die Landesparlamente und den Bundestag  eingezogen. Es ist erschreckend wie viele Menschen auf diese Linken hereinfallen. Es ist erschreckend, dass viele Jugendliche in ganz Deutschland 20 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer kaum noch Kenntnisse über die SED-Diktatur, den wirtschaftlichen Ruin und die Zerstörung der Umwelt in der DDR haben.   Während Unterdrückung, Verfolgung und Nichtbeachtung der Menschenrechte durch das SED-Regime zunehmend in Vergessenheit geraten, beobachtet man besonders bei vielen Jugendlichen aber auch anderen Unzufriedenen  eine bedenkliche Tendenz zur Verharmlosung und Verklärung der DDR. Es ist unsere Aufgabe, dafür zu sorgen, dass die Tatsachen über das SED-Unrechtsregime, über Mauertote und Stasi in den Schulen eindrücklicher vermittelt werden, um einer Verharmlosung der DDR entgegenzuwirken und die Erinnerung an dieses dunkle Kapitel der deutschen Geschichte bei unserer Jugend wach zu halten.“

Als weitere gemeinsame Aufgaben wollen sich die Partner um die soziale Integration der Mitglieder und der Menschen in den drei Regionen kümmern und sich für eine Kultur der Generationen und Generationengerechtigkeit einsetzen.

Gerhard Winter
 

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