Papenburg-Aschendorf

CDU lehnt IGS ab

Gefährdung der Schullandschaft - Welche Schule will die SPD schließen?

„Die Papenburger SPD startet mit einer Kampfansage an den Bildungsstandort Papenburg in den Wahlkampf“, so CDU-Vorsitzender Burkhard Remmers. Die SPD hatte in der Berichterstattung über ihr Wahlprogramm die Forderung nach einer IGS in Papenburg besonders betont. „Wer in Papenburg einen IGS-Standort fordert, muss benennen, wo die Schülerinnen und Schüler herkommen sollen. Das heißt konkret: welche Schule will die SPD schließen?“
Die CDU lehnt eine Integrierte Gesamtschule in Papenburg ab, auch nachdem die rot-grüne Landesregierung die Voraussetzungen dafür gelockert. „Mit einem breiten Schulangebot in der ganzen Stadt, mit einem starken gymnasialen Angebot und drei bewährten Oberschulen sind wir bestens aufgestellt“, so die CDU. Eine IGS würde dazu führen, dass die Heinrich-Middendorf-Schule in Aschendorf oder die Heinrich von Kleist-Schule am Untenende in ihrer Existenz bedroht wären. „Uns geht es nicht um die ideologischen Grabenkämpfe der Vergangenheit, für eine neue Schulform fehlen schlicht die Schüler“, so Remmers. Besondere Sorge bereitet der CDU die Vorstellung, dass die Oberschulen einerseits und die IGS andrerseits in einen Wettkampf um Schüler eintreten müssten. „Diese Unruhe wollen wir nicht“. Die CDU wird im Wahlkampf für einen Erhalt des Bildungsstandortes Papenburg eintreten. „Von der Grundschule bis den Gymnasien sind wir gut aufgestellt, da gibt es keinen Anlass für Experimente“. Wir wollen vielmehr alles dafür tun, um das Angebot zu erhalten und die Schulstandorte zu stärken. Die CDU fordert die Lehrerkollegien und die Elternvertreter der Papenburger Schulen auf, sich schnell und eindeutig zu positionieren, um unnötige Unruhe in der Schullandschaft zu vermeiden. „Bei der Kommunalwahl haben die Bürger jetzt die Wahl, ob Sie mit der SPD zum Beispiel die Heinrich-Middendorf-Schule oder die Heinrich-von-Kleist-Schule gefährden wollen, oder mit der CDU für einen stabilen Bildungsstandort Papenburg eintreten “, so Remmers.