Papenburg-Aschendorf

Verbund der Nachbarschaften in Papenburger Baugebieten stärken CDU-Initiative zur Wohnsituation –

Zehn-Punkte-Programm zur Stadtentwicklung

Die CDU in Papenburg hat eine Initiative zur Situation des Wohnraums in der Stadt erarbeitet.
Diese beinhaltet unter anderem ein Konzept zur Folgenutzung von Einfamilienhäusern. Darüber hinaus setzen sich die Christdemokraten im Stadtrat dafür ein, dass weiterhin bezahlbarer und attraktiver Wohnraum in der Stadt für jung und alt gleichermaßen vorgehalten und geschaffen wird.

Der Vorstoß zur Wohnsituation in Papenburg ist Teil eines Zehn-Punkte-Programms zur Stadtentwicklung, das CDU-Vorstand und Kandidaten zur Kommunalwahl einstimmig verabschiedet haben.

„Die Stadt Papenburg wächst weiter. Daher stehen wir als CDU für mehr Arbeitsplätze, für mehr Wohnraum und für mehr Lebensqualität“, unterstreichen Stadtverbandsvorsitzender Burkhard Remmers und Fraktionsvorsitzender Hermann Wessels in einer Pressemitteilung.

Die CDU stehe für eine weiterhin nachhaltige Entwicklung der Stadt, für „mehr Papenburg“.

Die Wohnraumsituation in der Stadt sei nach wie vor in einem hohem Maße durch Eigenheime für Familien in den Wohngebieten geprägt. Vor diesem Hintergrund müsse in den Baugebieten auch die Folgenutzung älterer Einfamilienhäuser unter dem Aspekt „Jung kauft alt“ in den Blick rücken. Nur bei einer weiteren Nutzung der Eigenheime durch junge Familien könne der Verbund der Nachbarschaften aufrecht erhalten und gestärkt werden.

Bei Planungen für neue Baugebiete fordert die CDU, dass die Siedlungsbereiche nicht in Mehrfamilienhäusern „ersticken“. Es gelte, eine ausgewogene Bausituation zu schaffen, um nachbarschaftliche Strukturen als Kern des Zusammenlebens in den Siedlungen aufrecht zu erhalten, unterstreichen Remmers und Wessels.

Für die Kernbereiche in den Stadtteilen sieht die CDU die Stadt indessen auf einem guten Weg, dass zentrumsnahe Angebote für ältere Mitbürger, junge Menschen und Singles vorgehalten werden. Es gebe vielfältige Möglichkeiten zum betreuten Wohnen für Senioren, das Angebot an Wohnungen für junge Familien wachse und ebenfalls die Schaffung von Apartments für Singles seien in den vergangenen Jahren durch die politischen Weichenstellungen der CDU-Stadtratsfraktion auf den Weg gebracht worden.

Weitere Elemente des Zehn-Punkte-Programms zur Stadtentwicklung sind unter anderem Bildung und Schule, Kultur und Tourismus, Sport, Freizeit und Erholung, schnelles Internet sowie der weitere Ausbau der Grünflächen in der Stadt. Der Stadtpark sei durch die Landesgartenschau zu einem echten Anziehungspunkt für die Naherholung geworden.

Die CDU möchte unter dem Leitgedanken „Grüne Stadt Papenburg“ ebenfalls die Bereiche Bokeler Volkspark, Stadtforst am Obenende und Demonstrationswald, Gut Altenkamp sowie den Draiberg in Aschendorf für die Bürger und die Besucher der Stadt weiterhin attraktiv gestalten.

Mehr Papenburg“ dürfen die Bürger der Stadt nach Mitteilung der CDU ebenfalls von den Initiativen der CDU zur Stärkung der frühkindlichen Bildung und der Erwachsenenbildung, die Förderung von Erholungs-möglichkeiten (darunter beispielsweise die Ertüchtigung des Tunxdorfer Waldsees), sowie durch den weiteren Ausbau des schnellen Internets erwarten.

Einher mit den Initiativen gehe auch eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts Papenburg mit zusätzlichen und zukunftssicheren Arbeitsplätzen in der Stadt.